Über mich

AnneBonnymitMützeAchtung: Dieses Blog wird nicht mehr fortgeführt! Aber irgendwann zwischendurch hatte ich mal den Plan, dieses Blog wieder aufleben zu lassen. Hätte ich das getan, hätte ich vielleicht diesen Über-mich-Text veröffentlicht 😉

Ich bin Frau, Feministin, Philosophin und Mutter und ich nenne mich im Netz Anne Bonny. Eine Weile lang habe ich hier ausschließlich über Feminismus gebloggt, und hatte schließlich so etwas, was man vielleicht als Feminismus-Burnout bezeichnen könnte. Nicht ganz unschuldig daran war die Zeit, die ich in den sozialen Netzwerken verbracht und diskutiert habe. Das Ergebnis: Ich hatte keine Lust mehr zu bloggen, schon gar nicht über Feminismus. Zeit hatte ich damals aus beruflichen und privaten Gründen auch nicht besonders viel, da fiel es nicht weiter schwer, den Blog erst einmal auf Eis zu legen. Dass ich gleich mehr als ein Jahr pausieren würde, hätte ich aber damals nicht gedacht. Und dennoch: Ganz erholt habe ich mich von meinem kleinen Ausflug in die Social-Media-Diskussionskultur immer noch nicht. Schreibend über mich, meine Gedanken und die Gesellschaft reflektieren, möchte ich nun aber gerne wieder. Mein Plan ist, hier mit einer größeren thematischen Bandbreite durchzustarten. Wie genau die aussehen wird, ist mir selbst noch nicht ganz klar, daher der nur wenig konkrete Arbeitstitel: XXXXXX (Dazu kam es dann nicht mehr). 

Mein Pseudonym: Anne Bonny

Anne Bonny, Stich vmtl. aus dem 18. Jhd.; Künstler ist nicht bekannt
Anne Bonny, Stich vmtl. aus dem 18. Jhd.; unbekannter Künstler

Dem/der ein oder anderen wird der Name Anne Bonny bekannt vorkommen. Zurecht! Anne Bonny, so hieß tatsächlich eine irische Piratin, die allen damaligen Geschlechterklischees zum Trotz zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf Beutezüge ging.

Ich habe lange überlegt, ob ich hier mit meinem Klarnamen auftreten sollte oder nicht. Entschieden habe ich mich nun aus zwei Gründen für ein Pseudonym: Wie vielen anderen Autoren erscheint es auch mir sinnvoll, meine verschiedenen Schreibtätigkeiten voneinander abzugrenzen. Das ist umso wichtiger mit Blick auf die Tatsache, dass viele Feministinnen, die im Internet ihre Ansichten verbreiten, sich beängstigenden persönlichen Angriffen ausgesetzt sehen müssen. Ein prominentes Beispiel ist Anita Sarkeesian, die massiv bedroht wird, seitdem sie im Internet darüber spricht, wie sexistisch viele Computerspiele sind. Mein Pseudonym dient daher außerdem meinem persönlichen Schutz. Schließlich ist das Thema Feminismus auch im deutschsprachigen Raum emotional sehr stark aufgeladen. So berichten auch Katrin Rönicke, Susanne Klinger und Barbara Streidl (Der Lila Podcast) von derartigen Schwierigkeiten.